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Sie beginnt in der
Zeit der Eroberung des amerikanischen Kontinents durch
die spanischen Konquistadoren (spanische und
portugiesischen Eroberer von Süd-Mittel und zum Teil
Nord Amerika, die nach der Entdeckung Amerikas die
Eingeborenen unterwarfen und Spanische bzw. Portugiesche
Herrschaft errichteten). Gold und Silber waren der
Hauptgrund, warum die Spanier in den heutigen Südwesten
der Vereinigten Staaten kamen. Als Mitbringsel brachten
sie Kriegsausrüstung, lebendes Vieh und Pferde mit. In
der Folge blieben die spanischen Missionare zurück um
die Urbevölkerung zum katholischen Glauben zu bekehren.
Das
Pferd war eigentlich ein Meilenstein für die gesamte
Entwicklung und Besiedlung Amerikas, denn nur mit dem
Pferd war es möglich, den scheinbar endlosen
unbesiedelten amerikanischen Kontinent zu überwinden.
Mit den Pferden wurde auch der spanische Reitstil
"Vaqueroreiten", in den eroberten Gebieten gepflegt.
Dieser ist die Grundlage für das heutige Westernreiten.
Die
mitgebrachten Pferde wuchsen wie die Rinder in völliger
Freiheit auf und bildeten die Grundbestände der wild
lebenden Mustangherden. Nur die allerbesten Tiere wurden
aus den Herden abgesondert und zugeritten. So entstand
die Arbeitstreitweise der Cowboys und findet seinen
Ursprung in der alten Reitkultur der Rancheros und
Vaqueros. Aus den spanischen Sätteln und Gebissen
entwickelten sich die kalifornischen Gebisse und
Westernsättel.
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