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	<title>Hilfsprojekte für Pine Ridge und Rosebud Reservation</title>
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	<description>The Great Sioux Nation</description>
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		<title>Wenn Menschen an Unterkühlung sterben</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 08:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[American Indian Reservation]]></category>
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		<description><![CDATA[Jährlich sterben in der Pine Ridge und Rosebud Reservation Menschen an Unterkühlung, weil sie sich kein Heizmaterial leisten können. Wir setzen uns zusammen mit der Gesellschaft f. bedrohte Völker e.V. dafür ein, dass die Menschen den harten Winter in den &#8230; <a href="http://www.westerncityworld.de/wenn-menschen-an-unterkuhlung-sterben">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/06/8ef1f51489d77f6302619f5fe2d9d503.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-31" title="8ef1f51489d77f6302619f5fe2d9d503" src="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/06/8ef1f51489d77f6302619f5fe2d9d503-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" /></a>Jährlich sterben in der Pine Ridge und Rosebud Reservation Menschen an Unterkühlung, weil sie sich kein Heizmaterial leisten können. Wir setzen uns zusammen mit der Gesellschaft f. bedrohte Völker e.V. dafür ein, dass die Menschen den harten Winter in den Reservaten überleben und bitten um Spenden für Heizmaterial.</p>
<p style="text-align: justify;">In Süd Dakota (USA) ist der Winter sehr lang und Temperaturen bis zu Minus 35 Grad Celsius sind hier keine Seltenheit. Immer wieder wird dieses Gebiet durch tückische Blizzards heim gesucht und verwandelt die kahle Plains-Ebene innerhalb von einer Stunde in eine Meterhohe Schneewüste. Die Menschen sind weit entfernt von der Zivilisation, dass nächste Krankenhaus ist 120 Meilen entfernt. Selbst diejenigen die ein Auto haben, kommen auf Grund der Wetterlage nicht dort hin.Aktuell am heutigen Tag, 12.11.2011, haben wir auf unserer Warteliste noch 40 Familien, die sich kein Heizmaterial kaufen können und darum auf Eure Hilfe hoffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte an dieser Stelle einmal beschreiben, wann ein Mensch an Unterkühlung stirbt, während wir uns wahrscheinlich nicht all zu oft mit solchen Themen im warmen Kämmerlein befassen. Für uns ist es bereits selbstverständlich die Heizung anfang Oktober aufzudrehen, wenn es draußen noch Plus Grade hat.</p>
<p style="text-align: justify;">********************************************************************************</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-510" title="5477102_f29b118709_o" src="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/11/5477102_f29b118709_o-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Wann stirbt ein Mensch an Unterkühlung?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unterkühlung (grch. Hypothermie)</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Unterkühlung, also das Absinken der Körperkerntemperatur unter 36°C, ist eine gefährliche Störung des Wärmehaushalts des Körpers.<br />
Den Begriff „Erfrierung” benutzt man häufig, jedoch fälschlich für eine Unterkühlung („jemand ist erfroren”). Eine Erfrierung ist aber ein örtlich begrenzter Vorgang, so können Zehen, Finger, Nasenspitze erfrieren, der ganze Mensch erfriert nicht, er unterkühlt – und an der Unterkühlung stirbt der Mensch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Körpertemperatur und Wärmehaushalt des Menschen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stoffwechselvorgänge laufen im Körper nur im Temperaturbereich von 36,5–37,5 °C optimal ab. Bei abweichenden Temperaturen kommt es zur Beeinträchtigung von wichtigen Funktionen: Energieversorgung, Abwehrsystem (Immunsystem), Zell- und Gewebestrukturen werden gestört, der Mensch gerät in große Gefahr.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es unserem Körper zu kalt wird, fangen wir an, Wärme zu erzeugen: Das Kältezittern dient der Wärmerzeugung, verbraucht aber selbst viel Energie, die dann an anderer Stelle im Körper fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Beibehaltung einer gleichmäßigen Körpertemperatur um 37 °C ist für den Menschen lebensnotwendig, er ist ein „gleichwarmes” Lebewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Tierarten sind „wechselwarm”, sie können ihre Körpertemperatur an die Außentemperatur anpassen. Diese Tiere verfallen bei niedrigen Außentemperaturen in eine Winterstarre, der Mensch hingegen zieht sich warm an und dreht die Heizung auf. Dafür verschlafen wir nicht den ganzen Winter.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei starkem Frost oder hoher Luftfeuchtigkeit genügen bereits +6 Grad Celsiux, um sich Erfrierungen zu holen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kälte verengt die Gefäße und drosselt so die Blutzufuhr. Das Blut wird umverteilt, sodass lebenswichtige Organe, z. B. das Herz, gut durchblutet werden. Dafür wird z. B. bei der Haut „gespart&#8221;. Dieser wichtige Schutzmechanismus garantiert, dass nicht jeder Kontakt mit Kälte gleich lebensbedrohlich wirkt. Zu lange bzw. zu intensive Kälteexposition jedoch schädigt die Haut oder auch andere Organe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erfrierung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sind ungeschützte Stellen, z. B. Finger, Zehen, Nase, Ohren oder Wangen, längere Zeit tiefen Temperaturen ausgesetzt, kommt es zu Erfrierungen der Haut oder auch tiefer liegender Gewebe. Ob sie ohne Veränderungen wieder abheilen, Schäden (z. B. erhöhte Kälteempfindlichkeit) hinterlassen oder sogar den Verlust von Gewebeteilen nach sich ziehen, hängt vom Schweregrad der Erfrierung ab. Ebenso wie Verbrennungen werden Erfrierungen in drei Stadien eingeteilt:</p>
<p style="text-align: justify;">Grad I: Die Haut wird weiß, kalt und gefühllos. Nach Erwärmung rötet sie sich,  es    kommt zu brennenden Schmerzen und zum Kribbeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Grad II: Neben einer grauweißen Verfärbung kommt es zu einer Schwellung und Verhärtung der Haut und zur Blasenbildung. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zeigen sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Grad III: Die Haut wird weiß, gefühllos und stirbt ab. Innerhalb von Tagen verfärbt sie sich blauschwarz und stirbt ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unterkühlung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gibt der Körper längere Zeit mehr Wärme ab als er produziert und fällt seine Kerntemperatur unter 35 Grad, entsteht eine Unterkühlung. Erste Anzeichen sind Hautverfärbungen, besonders an Fingern, Zehen und Lippen. Zu dünne Bekleidung oder zu wenig Bewegung bei niedrigen Außentemperaturen Schneeunfälle oder Lawinen sind vor allem im Winter schuld daran. Aber auch Aufenthalte in kühlen Gewässern, das Tragen nasser Kleidung bei Zugluft oder längere Bewusstlosigkeit können für Unterkühlungen sorgen. Je nach Kerntemperatur kommt es zu unterschiedlichen Symptomen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ERREGUNGSSTADIUM:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sinkt die Kerntemperatur unter den Normalwert, versucht der Körper durch Zittern Wärme zu produzieren. Die Körperoberfläche wird weniger stark durchblutet, um die Wärmeabgabe zu bremsen. Das macht sich an der Haut durch Blässe bemerkbar, die Lippen werden bläulich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ERSCHÖPFUNGS- und LÄHMUNGSSTADIUM:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer Kerntemperatur von nur noch 30 bis 34 Grad, nimmt die Haut eine grau-bläuliche Verfärbung an. Müdigkeit und Bewusstseinsstörungen zeigen sich. Sinkt die Kerntemperatur unter 30 Grad, besteht akute Lebensgefahr, denn der Körper kann die schwere Unterkühlung nicht mehr abwehren, auch nicht mehr zittern. Es kommt zur Muskelstarre, Puls und Blutdruck sinken, die Atmung wird langsamer. Das Schmerzempfinden geht verloren, schließlich tritt Bewusstlosigkeit ein. Kinder und Senioren sind besonders gefährdet, eine Unterkühlung zu erleiden. Besonders bei Säuglingen entstehen Unterkühlungen viel schneller als bei Erwachsenen. Sie können noch nicht durch Zittern Wärme erzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Erfrierungen drohen nicht erst bei arktischen minus 20 Grad, sondern auch schon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das gilt vor allem bei Wind und Nässe.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Blässe und Taubheitsgefühl</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Wenn Kälte auf den Körper einwirkt, versucht dieser, sich zu schützen und die im Körper vorhandene Wärme festzuhalten&#8221;, erklärt Dieter Conrad, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Hessen in Neuental. &#8220;Die ersten Zeichen einer Erfrierung sind Blässe und Taubheitsgefühle&#8221;, ergänzt Hans Georg Dauer, Dermatologe aus Köln. &#8220;Wenn man dann von der Kälte in die Wärme kommt, empfindet man meist ein schmerzhaftes Ziehen oder Brennen. Die Haut färbt sich zinnoberrot.&#8221; Je länger die Kälte wirken kann, desto ausgedehnter und schwerwiegender kann das Gewebe geschädigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Von Kälteschäden besonders betroffen sind die ohnehin schlecht durchbluteten Körperteile. &#8220;Dazu gehören die Zehen und Finger, Nase und Ohren&#8221;, zählt Inke Ruhe von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder in Bonn auf. &#8220;Solche Bereiche sind besonders gefährdet, wenn die Durchblutung durch enge Kleidung zusätzlich behindert wird.&#8221; Auch nasse Kleidung erhöht das Risiko: Die Feuchtigkeit entzieht dem Körper schneller Wärme, so dass es eher zu einer Erfrierung kommt. Daneben können Gefäßverengungen Erfrierungen begünstigen.</p>
<p style="text-align: justify;">*********************************************************************************</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>529 Millionen Euro</strong> werden in Deutschland für Weihnachtsdekorationen, Geschenke und Festagsessen in der Weihnachtszeit ausgegeben.<br />
Diese Zahlen können Sie hier detaillierter nachlesen:<br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article10980040/Deutsche-lassen-sich-Weihnachten-viel-kosten.html">http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article10980040/Deutsche-lassen-sich-Weihnachten-viel-kosten.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">WENN SIE WEIHNACHTEN AUCH SO GERNE IN DER WARMEN STUBE MIT IHREN LIEBSTEN SITZEN, DENKEN SIE VIELLEICHT NUR 1 MINUTE EINMAL AN DIE MENSCHEN AUF DER WELT, DIE ES BEI WEITEM NICHT SO SCHÖN WARM HABEN WIE SIE.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder vielleicht kaufen Sie dieses Jahr 1 Weihnachtskugel weniger und helfen mit dem Geld einer anderen Familie damit, dass sie sich auch im geheizten Zimmer über Weihnachten freuen kann. Die Familien vergessen dieses Geschenk niemals, auch wenn sie sich nicht persönlich bei Ihnen bedanken können, aber dafür können Sie uns jederezeit über dieses Projekt fragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Spendenkonto Postbank, Hamburg<br />
Kontoinhaber: Förderverein GfbV e.V.<br />
Konto-Nr.: 7400201<br />
BLZ: 200 100 20</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verwendungszweck: Winterprojekt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bitte geben Sie hinter Ihrem Namen das <strong>Kürzel “CC”</strong> mit an. Da mehrer Personen Spendengelder sammeln, haben wir so eine bessere Übersicht aus welcher Region diese herkommen. Ich bedanke mich recht herzlich!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für Auslandsüberweisungen: (Donations from other Country)</strong><br />
Send to: GfbV e.V., DE-37010 Göttingen<br />
IBAN: DE89 2001 0020 0007 4002 01 ;<br />
BIC: PBNKDEFF Verwendungszweck: Winterprojekt-CC</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>WICHTIG:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bitte unbedingt den Verwendungszweck <strong>”Winterprojekt”</strong> eintragen und das angegebene <strong>Kürzel “CC”</strong> hinter Ihrem Namen, damit die Spendengelder richtig zugeordnet werden können!!! Weitere Auskünfte über dieses Projekt erhalten Sie bei mir:</p>
<p style="text-align: justify;">Cerstin von Döhren<br />
Email: info@westerncityworld.de<br />
Betreff: Winterprojekt</p>
<p><a href="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/11/220px-Red_Cloud.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-508" title="220px-Red_Cloud" src="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/11/220px-Red_Cloud-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Hinter den Kulissen von Pine Ridge</title>
		<link>http://www.westerncityworld.de/aaron-huey-interview</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 08:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aaron Huey]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Fotograf &#8220;Aaron Huey&#8221; reiste im Jahr 2009 durch die USA um eine Dokumentation über die Armut in den USA zu erstellen und landete im Indianer-Reservat &#8220;Pine Ridge&#8221; in South Dakota. Auf Grund unserer Projekte für die Reservation, habe ich &#8230; <a href="http://www.westerncityworld.de/aaron-huey-interview">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Fotograf <strong>&#8220;Aaron Huey&#8221;</strong> reiste im Jahr 2009 durch die USA um eine Dokumentation über die Armut in den USA zu erstellen und landete im Indianer-Reservat <strong>&#8220;Pine Ridge&#8221;</strong> in South Dakota.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Grund unserer Projekte für die Reservation, habe ich von Aaron Huey die<br />
Genehmigung bekommen, seine Fotos hier einzustellen. Nun möchte ich Euch bitten dieses Interview von Aaron Huey mit der &#8220;The New York Times&#8221;, vom Oktober 2009 zu lesen. Aaron erzählt hier die Wahrheit über die heutige Situation der <strong>&#8220;Sioux&#8221;</strong>, die richtig Lakota heißen.</p>
<div id="attachment_462" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/10/Pine-Ridg-AH16.jpg"></a><a href="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/10/Pine-Ridg-AH16.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-462 alignright" title="Pine-Ridg-AH16" src="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/10/Pine-Ridg-AH16-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><p class="wp-caption-text">Aaron Huey</p></div>
<p>Deutsche Version:<br />
20. Oktober 2009, 12:00 Uhr<br />
Hinter den Kulissen: Weiterhin Verwundet(e)<br />
<em>By JAMES ESTRIN &#8220;The New York Times&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Korrektur im Anhang</span> | <em>Aaron Huey</em> landete im Pine Ridge Reservat in South Dakota zu Beginn einer eigenverantwortlich unternommenen fotografischen Reise, die den Zweck hatte, die Armut in Amerika zu dokumentieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Armut, die Aaron Huey im Reservat vorfand, hat ihn kalt erwischt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Es war emotional niederschmetternd,&#8221; sagte Mr. Huey. &#8220;Ich habe spät nachts unter Tränen meine Frau angerufen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Überwältigt von der Armut &#8211; und gleichzeitig durch die Beobachtung von Menschen, die versuchen, die Lebensweise der Lakota aufrechtzuerhalten – verwarf Mr. Huey den Rest seines landesweiten Projekts, um sich auf Pine Ridge konzentrieren. Fünf Jahre später fotografiert er immer noch im Reservat, in dem sich auch die Stelle befindet, an der das Massker von <strong>„Wounded Knee“</strong> stattfand.</p>
<p style="text-align: justify;">Mr. Huey, 33, ist ein Fotograf für das <em>&#8220;Smithsonian, National Geographic Adventure&#8221; </em>und <em>&#8220;National Geographic Traveler&#8221;</em>. Er arbeitet auch Freiberufler für The New Yorker und Geo. Im Jahr 2007 fotografierte er in Afghanistan für The Times.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich interviewte ihn per Telefon und E-Mail.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Was waren Ihre ersten Eindrücke von Pine Ridge?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Ich hielt mich bei Familien in der gewalttätigsten Stadt des Reservats, in Manderson, von den Einheimischen auch „Stadt des Mordes“ genannt, auf. Ich hätte mir solche Lebensbedingungen, wie ich sie vorfand, niemals vorstellen können. Ich kannte die Armutsstatistiken, aber diese Lebensbedingungen gingen weit über Armut hinaus hin zu noch tieferen und zerrütteten Umständen. Schwarzer Schimmel überall an den Wänden der Kinderzimmer. Kids, die auf dem Fußboden essen. Kleinkinder, die sich die ganze Nacht gewalttätige Filme im Fernsehen anschauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer meiner anderen ersten Eindrücke stammte von Menschen, die mir ihre Narben zeigten – selbst zugefügte Narben anlässlich von Aufnahmeritualen in eine Gang. Ein Messer wird über einem Brenner erhitzt, bis es glüht und wird dann auf die Haut gedrückt, meist in Streifen am Oberarm, was schreckliche Verbrennungen verursacht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Warum sind Sie schließlich wieder zurückgegangen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Ich ging zurück, weil die Familien mich eingeladen haben und weil ich so sprachlos war über das, was ich gesehen hatte, dass ich nicht aufhören konnte, daran zu denken. Nun kehre ich zurück, weil sie Familie (für mich) sind und ich das Ende der Geschichte noch nicht gefunden habe. Jedes Mal, wenn ich zurückkomme, erscheint es mir noch verwirrender. Ich komme einer abschließenden Beurteilung keineswegs näher. Es ist einfach, was es ist. Meine Fotos sind ein Zeugnis, keine Lösung. Sie sind das Dunkel und das Licht sowie jeder Kampf dazwischen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Was war Ihr Ansatz und ihre Arbeitsmethode dort?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Ich begann damit, nicht sehr viele Fotos zu machen. Ich hing herum und befragte die ganze Zeit die jungen Kids, die mich mit zu sich nahmen um mir zu erzählen, was ihrer Meinung nach die Welt über sie erfahren sollte. Bei meinen ersten Interaktionen ließ ich sie die Sache leiten. Sie brauchten das Gefühl, dass sich jemand um sie kümmert. Sie mussten gehört werden. Also hörte ich zu. Ich habe eine Menge Zeit damit verbracht, nicht zu arbeiten. Ich sah mir Filme mit ihnen an, nahm die Mahlzeiten mit ihnen ein. Manchmal hätte ich mich ohrfeigen können, dass ich nicht genug Fotos gemacht habe. Meine Augen wurden müde und ich hörte auf, „Fotos“ zu sehen. Aber ich glaube, es war gut so. Mit der Zeit hat es mir geholfen, viel tiefer zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Wer sind die Lakota?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Die Beantwortung der Frage <strong>&#8220;Wer sind die Lakota,&#8221;</strong> ist sehr schwierig. In vielerlei Hinsicht fühle ich, dass es nicht an mir ist, diese Frage zu beantworten. Die Lakota sind ein Volk, denen schon viele Male Unrecht zugefügt wurde. Aus der herrschenden Gesellschaft stammend und als weißer Journalist zu versuchen, sie zu erklären, ist garantiert zum Scheitern verurteilt. Ich habe kein Recht, sie zu definieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Wer waren die ersten Leute, die Sie getroffen haben? Und wie führte das zu ihrer frühen Arbeit mit den Gangs?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Die ersten Leute, die ich traf, waren Gangkids und ein paar abweisende Beamte der Stammesverwaltung. Was mich ursprünglich auf den dunkleren, mehr gang-orientierten Weg führte, war, dass sie reden wollten und andere nicht. Sie hatten eine Geschichte, die sie mir erzählen wollten. Es kümmerte sie nicht, dass ich nicht viel über die Lakota wusste. Bei anderen spürte ich eine riesige Mauer &#8211; &#8220;Wieder so ein weißer Mann, der gekommen ist, um eine Story aus uns zu machen&#8221; &#8211; und sie hatten recht. Ich war nicht gerade gut mit viel Wissen über die Situation ausgestattet. Eine Menge &#8220;wasi&#8217;chu&#8221; kommen hier durch, um an schnelle Stories über die Ureinwohner zu kommen. Aber in den dunkelsten Ecken war ich akzeptiert. Und sie erzählten mir viel von dem, was ich wissen musste. In der Jugend fand ich einen großen Teil meiner Geschichte &#8211; eine neue Generation zum Äußersten entschlossen, wieder Krieger zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Was wollen Sie jetzt fotografieren?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Nachdem ich mehrere Reisen mit diesen Gangkids verbracht habe und meine erste Hauptaufgabe mit ihnen beendet war, wurde mir bewusst, dass es alles ein bisschen oberflächlich war. Die Zeitschriften waren wirklich schon voll mit der Gangsache. Es war eine leicht verdauliche Geschichte für sie und eine Möglichkeit, eine alte Story wieder neu und bedeutsam aufzuziehen. Aber das Gesamtbild eignet sich nicht wirklich für eine gute Geschichte. Es ist lang und düster und beladen mit Schmerzen. Es gibt keine einfachen Erklärungen. Hunderte von Jahren der Unterdrückung bis auf seine ursprünglichen Gründe zurückzuverfolgen, um zu verstehen, wie es zu den Statistiken kommen konnte, die wir jetzt sehen, ist nicht eingängig genug für die Mainstream-Presse. Aber ich konnte nicht aufhören, nur weil die Zeitschriften damit nicht umgehen konnten. Ich war nicht sicher, wohin das alles führen würde, aber ich wusste, dass ich nicht aufhören konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Erzählen Sie mir ein bisschen mehr über die traditionellen Lakota.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Ich denke, die Suche nach mehr &#8220;Traditionellem&#8221; ist ein natürlicher Weg nach all den Jahren der Dunkelheit. In vielerlei Hinsicht ist es der schwierigere Teil der Geschichte. Ich bin mir nicht sicher, ob das alles auf solche Weise verhüllt werden muss, um Dunkel und Licht im Gleichgewicht zu halten [Anm. Kicki: Beim letzten Satz verließen sie mich, bin für eine bessere Übersetzung mehr als dankbar]. Es ist kein nettes, niedliches kleines Paket. Aber ich muss sehen, was da ist. Für jetzt ist dies mein Grund für die Rückkehr. Ich will das Licht in dieser Dunkelheit finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pferdekultur, Schwitzhütten, Sonnetänze und die Versuche, die Sprache zu erhalten sind alles unglaublich positive Einflüsse und bringt die Jugend weg vom falschen Vorbild der Gangsterbrutalität. Die Jugend braucht Helden wie Crazy Horse und Black Elk, nicht Tupac und Biggie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Was ist mit den Kindern?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Ich habe in den letzten fünf Jahren diverse Kinder, aufwachsend in einem Dutzend Familien, beobachtet. Dies ist einer der heftigsten Abschnitte für mich. Wenn ich sehe, wie ihr Vater oder ihre Mutter jeden Tag betrunken nach Hause kommt, weiß ich, was die Zukunft für sie bereit hält und das tut mir weh.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erinnere mich, wie ich weinend meine Frau zu Hause anrief, weil ich gerade ein schönes 3-jähriges Mädchen auf meinen Knie gehalten hatte. Sie umarmte mich und nannte mich Onkel, und ich liebe sie so sehr. Aber ich weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie gebrochen ist.  Bald wird sie trinken, schwanger sein, missbraucht werden und sterben. Im Moment ist sie noch immer perfekt, aber niemand kann in einer Umgebung wie dieser bestehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist der Teil, den ich hasse. Zu wissen, dass ich nichts tun kann, um es zu ändern. Und es gibt so viele Dinge, die ich ändern möchte. Aber es scheint, die Geschichte ist bereits geschrieben. Selbst mit einer starken traditionellen Familie gehen viele Jugendliche unter. Ohne sie sind sie völlig verloren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich höre nicht auf, nach einem Lichtblick in der Geschichte zu suchen, weil ich glauben möchte, dass es einen Ausweg gibt. Vielleicht, wenn ich ihn finde, kann ich einigen der Kids, die ich kenne, helfen, diesen Weg einzuschlagen. Ich bin mir sicher, dass Veränderungen im Reservat von innen heraus kommen müssen. Das kann nicht importiert werden. Ich kann ja nicht mit diesen Kindern weglaufen. Jemand aus ihrer eigenen Stadt muss sie führen, vorzugsweise jemand aus dem eigenen zu Hause.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>James:</strong><br />
Gibt es etwas, dass der Rest des Landes wissen sollte, über das, was du gesehen hast?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aaron:</strong><br />
Eine sehr wichtige Sache, die man wissen sollte, ist, dass es eine Handvoll sehr positiver Menschen und Orte in Pine Ridge gibt und dass sie einen Unterschied machen. Red Cloud Indian School ist einer der führenden dieser positiven Kräfte, mit 13 Ehrenstipendiuminhabern, die ihren Schulabschluss in nur zwei Jahren gemacht haben. Als eine der erfolgreichsten Schulen der Nation, haben sie das vorherrschende Muster komplett umgekrempelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was das Problem anbelangt und was die Menschen darüber wissen müssen, da bin ich nicht sicher, ob man viel tun kann. Die Lakota sind, wie die meisten Stämme, autonom. Almosen sind nicht die Antwort. Kirchliche Gruppen, die Gangsymbole an Häusern alle paar Sommer wieder überstreichen, sind nicht die Antwort. Mitleid ist keine Antwort. Die Lakota sind ein unglaublich schönes und stolzes Volk. Es gibt Inseln der Stärke in diesem gescheiterten Staat. Sie bilden sich in der Regel um eine Schule oder einen traditionellen „Lehrer-Medizin-Mann“ oder um ein starkes Oberhaupt einer Familie, das es innerhalb seiner Großfamilie weiterverbreitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, ich möchte ganz ehrlich, dass diese Fotos dem Betrachter weh tun. Ich will, dass die Menschen verstehen, dass das, was sie auf diesen Bildern sehen, das Ergebnis einer sehr langen und gezielten Unterdrückung ist. Es ist bequem, wenn wir uns nun zurücklehnen und sagen: &#8220;Oh, nein! Seht nur. Das tun sie sich ja selbst an! Da können wir ja gar nichts machen!“ Sehr praktisch für uns. Die Geschichte der Lakota ist die Geschichte aller indigenen Völker auf allen Kontinenten &#8211; sie wurden von der herrschenden Gesellschaft überrollt und an den Rand des Untergangs getrieben. Assimiliert Euch oder sterbt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich von diesen Reisen zurückkehre, fragen die Leute, warum sie es nicht einfach nur &#8220;hinter sich lassen“ &#8211; das alte Zieh-Deinen-Schopf-Selbst-Aus-Dem-Sumpf-Argument. Aber du kannst Hunderte von Jahren der Unterdrückung nicht einfach „hinter dir lassen“. Nur, weil die Wachen eines Tages verschwunden und das Gefangenlager offen war, bedeutete dies nicht gleichzeitig, dass es auch einen Ort gibt, an den man gehen kann. Nur weil die Gefängnistür geöffnet wurde, bedeutet dies ja nicht gleichzeitig, dass die Gefangenenmentalität verschwunden ist. Sie bleibt und wirkt seit Generationen und Generationen nach. Und das hat eine tiefe Narbe bei den Leuten hinterlassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Korrektur:</span><br />
Eine frühere Version dieses Beitrag zitiert Mr. Huey falsch mit den Worten: &#8220;Pine Ridge ist der schrecklichste Ort, an dem ich je gewesen bin &#8211; schlimmer, als in einem Taliban Hinterhalt.&#8221; Stattdessen sagte er: &#8220;Pine Ridge ist der schrecklichste Ort, den ich jemals gesehen habe &#8211; ähnlich wie in einem Taliban-Hinterhalt.&#8221; Mr. Huey hat auch darauf hingewiesen, dass, obwohl Wounded Knee anderswo als Schlachtfeld bezeichnet wird, wie es auch in einer früheren Version dieses Beitrags der Fall war, es korrekter sei, ihn als einen Ort des <strong>Massakers</strong> zu bezeichnen. &#8220;Schlacht konnotiert eine Art fairen Kampf&#8221;, schrieb er in einer E-Mail-Nachricht. &#8220;Es war ein Massaker mit Gatling-Guns [Anm. Kicki: Automatische Waffen mit hoher Feuergeschwindigkeit, benannt nach ihrem Erfinder Richard Jordan Gatling].&#8221;</p>
<p>Auf dieser Seite gelangen Sie zu der <strong><a href="http://lens.blogs.nytimes.com/2009/10/20/behind-22/" target="_blank">Fotoserie</a></strong> von Aaron Huey und dem Englischen-Original-Text.</p>
<p>Hier sein Life-Auftritt. Er ist einfach sehr ergreifend und sollte allen Menschen zu denken geben.</p>
<p><!--copy and paste--><object width="526" height="374"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2010X/Blank/AaronHuey_2010X-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/AaronHuey-2010X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=512&amp;vh=288&amp;ap=0&amp;ti=1004&amp;lang=eng&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=aaron_huey;year=2010;theme=rethinking_poverty;theme=master_storytellers;theme=a_taste_of_tedx;theme=media_that_matters;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=war_and_peace;theme=to_boldly_go;theme=art_unusual;event=TEDxDU+2010;tag=Culture;tag=history;tag=photography;tag=poverty;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="526" height="374" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" wmode="transparent" bgcolor="#ffffff" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2010X/Blank/AaronHuey_2010X-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/AaronHuey-2010X.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=512&amp;vh=288&amp;ap=0&amp;ti=1004&amp;lang=eng&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=aaron_huey;year=2010;theme=rethinking_poverty;theme=master_storytellers;theme=a_taste_of_tedx;theme=media_that_matters;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=war_and_peace;theme=to_boldly_go;theme=art_unusual;event=TEDxDU+2010;tag=Culture;tag=history;tag=photography;tag=poverty;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;"></embed></object></p>
<p>Und an dieser Stelle auch ganz herzlichen Dank an die Übersetzerin <strong>&#8220;Kicki Stumpf&#8221;</strong>, die sich die große Mühe gemacht hat, den Englischen Originaltext ins Deutsche zu übersetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lila Pilamaya ye</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Spendenaufruf &#8211; Das Lakota Winterprojekt 2011/2012</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 13:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lakota Winterproject]]></category>
		<category><![CDATA[Oglala Lakota]]></category>
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		<category><![CDATA[Winterprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Winterprojekt 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[English Translation with Babelfish &#160; 09.11.2011 Es stehen auf unserer Warteliste noch 40 Familien die ganz dringend Heizmaterial benötigen. Wir bitten daher an dieser Stelle um Ihre Unterstützung, denn jede noch so kleine Spende kann diesen Menschen über den Winter &#8230; <a href="http://www.westerncityworld.de/spendenaufruf-das-lakota-winterprojekt-20112012">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.babelfish.yahoo.com/translate_url?doit=done&amp;tt=url&amp;intl=1&amp;fr=bf-home&amp;trurl=http%3A%2F%2Fwww.westerncityworld.de%2Fspendenaufruf-das-lakota-winterprojekt-20112012&amp;lp=de_en&amp;btnTrUrl=%C3%9Cbersetzen" target="_blank">English Translation with Babelfish</a></p>
<p><a href="http://de.babelfish.yahoo.com/translate_url?doit=done&amp;tt=url&amp;intl=1&amp;fr=bf-home&amp;trurl=http%3A%2F%2Fwww.westerncityworld.de%2Fspendenaufruf-das-lakota-winterprojekt-20112012&amp;lp=de_en&amp;btnTrUrl=%C3%9Cbersetzen" target="_blank"></a></p>
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<div id="attachment_234" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://de.babelfish.yahoo.com/translate_url?doit=done&amp;tt=url&amp;intl=1&amp;fr=bf-home&amp;trurl=http%3A%2F%2Fwww.westerncityworld.de%2Fspendenaufruf-das-lakota-winterprojekt-20112012&amp;lp=de_en&amp;btnTrUrl=%C3%9Cbersetzen" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-234" title="winterprojekt-cc" src="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/06/winterprojekt-cc1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Lakota Winter Project</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://de.babelfish.yahoo.com/translate_url?doit=done&amp;tt=url&amp;intl=1&amp;fr=bf-home&amp;trurl=http%3A%2F%2Fwww.westerncityworld.de%2Fspendenaufruf-das-lakota-winterprojekt-20112012&amp;lp=de_en&amp;btnTrUrl=%C3%9Cbersetzen" target="_blank"></a></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>09.11.2011</strong><br />
Es stehen auf unserer Warteliste noch 40 Familien die ganz dringend Heizmaterial benötigen.<br />
Wir bitten daher an dieser Stelle um Ihre Unterstützung, denn jede noch so kleine Spende kann diesen Menschen über den Winter helfen! Wir bedanken uns recht herzlich für Ihr Interesse und stehen gerne für alle Fragen zu diesem Projekt per Email zur Verfügung!</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-57" title="Winterprojekt" src="http://www.westerncityworld.de/wp-content/uploads/2011/06/Winterprojekt1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>************************************************************************************</p>
<p style="text-align: justify;">Die Menschen im Indianer-Reservat Pine Ridge und in Rosebud, blicken jedes Jahr erneut auf einen langen vor ihnen liegenden Winter, der in South Dakota &#8211; USA, bis zu Minus 35 Grad Celsius mit sich bringen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sozialleistungen für die älteren Menschen und auch bedürftigen Familien, liegen hier bei ca. 321,&#8211; US-Dollar.<br />
Dieses Geld reicht nicht einmal wirklich für die<br />
Grundbedürfnisse einer Familie aus, daher ist oftmals für Heizmaterial nichts mehr übrig. Eine Lieferung  Propangas kostet 120,&#8211; US-Dollar und das können sich die Menschen in Pine Ridge, oder in Rosebud welches eines der ärmsten Regionen in den USA ist, einfach nicht leisten. 90% leben hier unterhalb der Armutsgrenze. Der Grund hierfür ist, dass es keine Infrastruktur gibt, keine Bank, kein Bekleidungsgeschäft und keine Industrie, daher ist hier die Arbeitslosenquote bei über 80%.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Jahr sterben im Reservat darum auch viele an Unterkühlung, hauptsächlich sind es ältere Menschen und Kinder. Sie leben meistens in heruntergekommene Wohncontaineren, oder Holzhütten, die nicht einmal isoliert sind und wo sich der Schwarzschimmel an den Wänden entlang arbeitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum bitten wir Sie heute um eine Spende für das &#8220;Winterprojekt&#8221;. Es wird von der GfbV, Gesellschaft für bedrohte Völker, gefördert und wird nur für Heizmaterial verwendet. Das Geld geht direkt an die Lieferanten in South Dakota, die Propangas, Holz, oder eben Strom zum Heizen ausliefern. Die hilfebedürftigen Menschen müssen den Bedarf an Heizmaterial anmelden. Erst wenn das Geld von der GfbV bei den Lieferanten eingegangen ist, wird das Heizmaterial ausgeliefert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen, dass die Spendengelder dort ankommen wo sie gebraucht werden, denn wir<br />
sind keine Organisation mit Verwaltungspersonal. Ihr gespendetes Geld geht von dem Konto der GfbV direkt in die USA.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gründerin des Projektes ist Andrea Cox. Sie pflegt nicht nur telefonischen Kontakt zu den Familien in den Reservaten, sondern war auch schon öfters Vorort und kennt die schwierigen Situationen, mit denen sich die Menschen sich dort täglich neu auseinandersetzen müssen. Wir stehen Ihnen für Fragen auch jederzeit telefonisch zur Verfügung. Trauen Sie sich uns anzurufen!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><strong>Spendenkonto Postbank, Hamburg</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Kontoinhaber: Förderverein GfbV e.V.<br />
Konto-Nr.: 7400201<br />
BLZ: 200 100 20<br />
Verwendungszweck:<strong> Winterprojekt</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bitte geben Sie hinter Ihrem Namen das Kürzel “CC”  mit an. Da mehrer Personen Spendengelder sammeln, haben wir so eine  bessere Übersicht aus welcher Region diese herkommen. Ich bedanke mich  recht herzlich! </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Für Auslandsüberweisungen: (Donations from other Country)<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Send to: GfbV e.V., DE-37010 Göttingen<br />
</strong>IBAN: DE89 2001 0020 0007 4002 01 ; BIC: PBNKDEFF<br />
Verwendungszweck:<strong> Winterprojekt-CC</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<address><strong>WICHTIG:<br />
Bitte unbedingt den Verwendungszweck ”Winterprojekt” eintragen  und das angegebene Kürzel “CC” hinter Ihrem Namen, damit die  Spendengelder richtig zugeordnet werden können!!! </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong> </strong><strong>Weitere Auskünfte über dieses Projekt erhalten Sie bei:</strong></address>
<address><strong><br />
</strong></address>
<address> </address>
<address><strong>Cerstin von Döhren, DE-Loffenau<br />
Email: <a href="mailto:info@westerncityworld.de">info@westerncityworld.de</a><br />
Telefon: 07083 – 52 88 652</strong></address>
<address>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #993300;">Gründerin und ehrenamtliche Leitung</span><br />
Andrea Cox, DE-Mannheim<br />
<a href="http://www.andreac.de" target="_blank"> www.andreac.de</a></strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
</address>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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